Rennradtour Großer St. Bernhard 2.473m, Italien

Auf eine heiße Schokolade auf den Großen St. Bernhard – Hot chocolate ride quasi

Yeehaw, die Pässejagd begann heuer in Aosta, Italien. Nach einer gefühlten ewig langen Anreise, konnte der beste Radurlaub ever beginnen. Ich war hochmotiviert und voller Vorfreude 🙂 .

Aosta empfing uns mit einem Sommergewitter und einer traumhaften Landschaft. Unser Quartier, der ideale Ausgangspunkt für Rennradtouren in Pollein, war ein wahrer Glücksgriff. Die Chefin des Hauses Lo Teisson begrüßte uns herzlich auf französisch und sicherte mir gleich spontan ein glutenfreies Angebot für die kommenden Tage zu.

Nach einem wunderbaren Abendessen in Aosta, im übrigen ein glutenfreies Paradies!, fielen wir todmüde aber überglücklich ins Bett und freuten uns auf den ersten Pass.

Beim Frühstück galt die ganze Aufmerksamkeit des eher doch bedeckten Himmels. Ich war in großer Sorge und ziemlich aufgeregt. Diese Sorge entpuppte sich aber bald als grundlos. Wir starteten unsere Tour direkt von Aosta, zuerst hieß es aber den Weg durch die Stadt nach Porrosan, Roisan und Allein zu suchen. Dies ist nämlich die alternative Route zur stark befahrenen Transitstrecke, die wir dank quäldich.de gefunden haben. Diese Strecke ist einfach unbeschreiblich schön zu fahren, hügelig, einsam und landschaftlich top! Danach fährt man nur noch wenige Kilometer auf der Transitstrecke, ehe man rechts zur alten Passstraße auf den Großen St. Bernhard abbiegt. Danach beginnt der eigentliche Pass mit etwa 18 km und 1.200 Höhenmetern.

Die ersten Kehren führen durch schattige Wälder ehe man auf eine traumhafte Landschaft mit saftigen Wiesen stößt. Besonders beeindruckt war ich von den riesigen Elefanten, die auf einmal mitten in der Wiese auftauchten. Diese erinnern an die Passüberquerung des karthagischen Feldherrn Hannibals.

Die idyllische Landschaft wurde allerdings durch heftigen Gegenwindes ein wenig getrübt und die Kletterei wurde immer kräftezehrender. Der Pass präsentierte sich bedeckt, windig und ziemlich frisch. Zuerst entdeckte ich den wunderschönen, beinahe glasklaren Bergsee ehe man das Hospiz, welches von dem Heiligen Bernhard gegründet wurde, erreicht und somit auch die Passhöhe. In unmittelbarer Nähe des Hospiz findet man auch die  vermutlich berühmteste Hundezucht der Welt – die Zucht der Bernhardiner.

Fazit:

Ein wunderbar zu befahrener Bergpass mit wenig Verkehr, atemberaubender Landschaft und der besten heißen Schokolade der Welt 🙂 .

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare bei „Rennradtour Großer St. Bernhard 2.473m, Italien“

  1. Wie immer super ausführlicher Bericht. Toll gemacht und wunderschöne Bilder. Glg Ingrid

  2. Eindrucksvoll in Wort und Bild! Sehr gelungen, großes Lob👍

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