Rennradtour Pila 1.814m, Italien

Pila – oder die steilste Tiefgarage der Welt?

‚Das nennst du Regenerationsfahrt?‘, fragte mich Pint Siper während wir auf den Hausberg Aostas kletterten. Die Frage war berechtigt, denn nach drei Tagen wollte ich tatsächlich eine gemütlichere Runde drehen. Aber der Hausberg Aostas war einfach zu verlockend und so trat ich fleißig in die Pedale.

Ein weiterer sehr heißer Sommertag erwartete uns und so brachen wir mit den Rädern nach dem Frühstück direkt von unserem entzückendem Quartier auf. Heute sollte es der Hausberg Aostas sein. Pila war 1992 eine Etappe beim Giro d’Italia. Damals gewann der deutsche Udo Bölts diese Etappe, heuer kletterten zwei Südsteirer hinauf. Die eine schneller, der andere etwas gemütlicher 😉 .

Die ganze Zeit über war die Aussicht ins Aostatal genial, Berge und saftige Wiesen, soweit das Auge reicht! Immer wieder überholten uns Teambusse und ich dachte mir schon, dass am Berg irgendeine Radveranstaltung stattfinden musste. Die Straße hinauf ist sehr gut zum Klettern geeignet und ich genoss es trotz der Hitze sehr. P.S. tobte sich neben mir mit meinem Handy aus und schoss ein Foto nach dem anderen.

Nach ca. 16 km befanden wir uns am Parkplatz von Pila und dort fand doch tatsächlich ein Mountainbikewettbewerb statt! Aufgrund von quäldich.de wussten wir aber, dass die Passhöhe erst nach einer Durchfahrt durch eine Tiefgarage erreicht ist. Also hieß es noch einmal Zähne zusammen beißen und ab in die Tiefgarage. Irgendwie verfolgten mich heuer Tunnel! Nach dem Tunneldesaster vom Vortag, war ich froh, dass es sich diesmal nur um eine ‚Tiefgarage‘ handelte! Für mich mit Abstand die längste und steilste Tiefgarage der Welt, die ich je erlebt habe. Zum Glück aber erreichten wir nach knapp 1 1/2 Stunden unser Ziel des Tages und standen somit am Hausberg Aostas.

Alles in allem eine wirklich tolle Kletterei mit grandiosen Aussichten! Der Rest des Tages wurde genutzt um Wäsche zu waschen und in Aosta den letzten Urlaubstag ausklingen zu lassen. Das Restaurant ‚Sapori di Casa‘ in Aosta verwöhnte mich mit Wildschwein und traumhafter Polenta, natürlich alles glutenfrei!

Fazit:

Aosta ist ein wahres Paradies für viele Rennradtouren und zudem auch eine bezaubernde Stadt mit lukullischen, glutenfreien Menüs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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2 Kommentare bei „Rennradtour Pila 1.814m, Italien“

  1. Faszinierend 👌

  2. Wieder ein ausgezeichneter Bericht. Und noch dazu diesen wunderbaren Fotos. Gratulation. Nur weiter so.

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