Wachau

Hallo Jauerling auf 960 Metern!

Wer mich kennt, weiß, dass ich stets auf der Suche nach neuen Abenteuern bin. Und was bietet sich besser an, als die höchste Erhebung an der Donau zu erkunden? Richtig, der Jauerling muss erklommen werden :- ) . Auf gehts in die Wachau!

Es dauerte also nicht lange und wir fanden eine Tour, die ganz nach unseren Vorstellung ist. Ein Radpartner wurde auch schnell gefunden und Johann war von Beginn an dabei, sich auf diese Erkundungstour einzulassen. 

Als am Samstag bereits um 07:00 Uhr der Wecker läutete, war meine Motivation nicht gerade groß. Nach einer sehr intensiven Woche mit richtig grauslichem Wetter wollte ich nicht so recht in Schwung kommen. Aber jammern hilft ja bekanntlich überhaupt nicht und so machten wir uns mit dem Auto und den verstauten Rädern auf nach Krems.

Gestartet wurde die Fahrt bei einem Parkplatz an der Donau in Krems. Bei herrlichem Sonnenschein begann ich bereits nach 3km stark zu schwitzen. Das lag nicht nur an den bereits sehr warmen Temperaturen, sondern auch an der konstanten Steigung von 12%. Ich liebe steile Stücke wirklich sehr, aber gleich nach der Autofahrt mit 12% zu starten, das ist mir dann doch auch ein wenig zu viel 😉 . 

Eine Welle jagte die andere und ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus! Das südliche Wald4tel spielt landschaftlich wirklich alle Stückeln. Von saftigen Wiesen über sanfte Wellen und wunderbaren Blumen merkte man gar nicht, dass man bereits nach 20km 500hm geklettert ist. Nach einer kurzen, gedanklichen Pause in einem verschlafenen Ort (wir dachten, wir hätten uns verfahren), war sofort Hilfe in Form von einer rüstigen, älteren Dame da. Ohne zu zögern bot sie uns ihre Hilfe an und erklärte uns den Weg zum Jauerling. 

Ja freundliche und hilfsbereite Menschen gibts tatsächlich noch! Man muss dazu nur nach NÖ fahren und man trifft diese Art von Menschen 🙂 .

Ein kurzer Abschnitt auf der Hauptstraße, alles andere waren Nebenstraßen mit kaum Verkehr, und man bog rechts schon auf den Jauerling ab. Diese Auffahrt ist die knackigere Variante, man kann sich denken, wer sich diesen Unfug ausgedacht hat? Richtig, ich bekenne mich schuldig….

Mein Garmin zeigte eine konstante Steigung von 12-13%, also ganz nach meinem Geschmack und ich kletterte gemeinsam mit P.S. hinauf. Johann blieb hinter uns und hielt uns den Rücken frei ;-). Nach einer gefühlten Ewigkeit, es war wirklich heiß und meine Augen brannten aufgrund der Sonnencreme sehr, sahen wir schon den Sender am Jauerling und somit auch die kleine Jausenstation. Als Belohnung gönnte ich mir einen Nektar, aus der für die Region bekannte Wachauer Marille und wir warteten auf Johann. 

Danach folgte eine landschaftlich wunderschöne Abfahrt! Den mit Schnee bedeckten Ötscher immer vor unserer Nase, brausten wir den Jauerling hinab. Der Jauerling ist im übrigen die höchste Erhebung an der Donau und besitzt 1 Skilift. Dies nicht als Skigebiet zu betiteln wurde mir von Johann, unseren Ötztaler Skifahrer, strengstens untersagt 😉 .

Vorbei am Kirtag und den Klängen der Blasmusik waren wir an der Donau. Eine willkommene Abwechslung, denn die sanfte Brise kühlte unsere erhitzten Körper rasch. Nach 87 km und 1.621 gekletterten Höhenmetern ließen wir den Tag beim Heurigen ausklingen.

Wachau, wir kommen wieder! Das war eimal das Warm up, beim nächsten Mal lassen wir es krachen!!!

 

 

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2 Kommentare bei „Wachau“

  1. Es war super cool und hat jede Menge Spaß gemacht. Ich freue mich schon auf die nächste gemeinsame Ausfahrt. Vielen Dank 🙏🏻 🚵‍♀️🚵🏼‍♂️🚵🏼‍♂️💨💨

  2. Wie immer ein ganz toller Bericht. Glg Ingrid

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